Warum christliche WG?

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christliche WG

Warum gibt es denn nun auch noch ein christliches WG-Portal?

Wir wollen hier die Gelegenheit nutzen, unser Anliegen mit dem Portal “findaplace” kundzutun.

Auf der Suche nach Wohnungen hast du sicher schon einiges abgegrast. Dort ein Angebot, da ein Gespräch und wieder eine Wohnungsbesichtigung – Die Wohnungssuche bedeutet für viele von uns Stress pur. Ob du ein Studium, eine Ausbildung oder eine andere Beschäftigung außerhalb deines jetzigen Wohnsitzes anstrebst – für die Wohnsituation der nächsten Jahre sollte auf jeden Fall gesorgt sein, und für die gute Gemeinschaft gleichermaßen.

Aber es gibt gute Neuigkeiten für dich! Du bist nicht allein auf der Suche nach einem neuen zu Hause!

Eh du dich auf den Markt der Möglichkeiten umsiehst, haben wir hier noch ein paar knappe Infos und Anregungen zu christlicher Gemeinschaft. Wir würden es sehr schätzen, wenn du dir die Zeit nehmen könntest, die nächsten Zeilen durchzulesen.

Vom Vorurteil

„Ihr trefft euch doch schon sonntags in der Kirche und am Freitag in der Jugendkreis…“, mag manch Außenstehender vermuten – Und ja, richtig geraten – Außer zur Hochzeit gehen manche eben auch regelmäßig sonntags in die Kirche. Für einige ist der Jugendkreis oder Hauskreis immer das Event, bei dem mal so richtig gemeinsam für den Alltag aufgetankt und christliche Gemeinschaft erlebt wird. Ob du nun in eine Kirchgemeinde gehst, oder nicht; Fakt ist, dass man sich unter Christen stets irgendwie wohlfühlt. Es ist dieses “gewisse Etwas”, dass die Leute in sich tragen. Viele Vorurteile gegenüber Christen müssen leider immer wieder in die Tonne, doch eines ist wahr: Wir erleben fette Gemeinschaft, und das weltweit.

Christliche Gemeinschaft findet auf keinen Fall nur bei Orgelstücken aus dem 18. und 19. Jahrhundert oder im kalten Kirchengemäuer statt. Die Kirche ist auch nur ein Gebäude. Was in ihr abgeht, haben deshalb leider viele vergessen. An Leuten die ihren Glauben raus tragen ist dies dann hin und wieder trotzdem zu erkennen. Die Kirche an sich mag in mancher Hinsicht alt und voller Tradition sein, ja, aber sie ist lebendig von innen heraus. Nicht jeder Christ ist ein Missionar, nicht jeder will dich gleich als Kirchenmitglied akquirieren oder dich mit Wasser übergießen. Das sind auf jeden Fall nicht die christlichen Motive, sondern zunächst billige Stereotypen aus Filmen, Zeitschriften und sonstigen Medien. Man fragt sich wirklich manchmal, wann die Vorurteile endlich abgelegt werden und Christen im Miteinander akzeptiert und anerkannt werden können, ohne einen Stempel gleich aufgedrückt zu bekommen.

Lass mich dir kurz erklären, worum es beim Christsein geht.

Christen sind nicht zufrieden mit dem größten Erfolg, den man auf Erden bekommen könnte. Deshalb streben sie nach mehr im Leben als zum Beispiel ein schickes Auto, viel Geld, unglaubliche Macht oder einem Wunschberuf. Sie leben für ein Abenteuer mit der Überzeugung eines Gottes, der sie nicht nur geschaffen hat, sondern der auch für sie da ist und sie aktiv durch das Leben begleiten will. Nein, sie führen kein „besseres“ oder gar abgesondertes Leben, um andere zu beeindrucken und ihnen wachsen auch keine Heiligenscheine. Sie fühlen sich schlicht berufen, auch in ihrem Alltag gemeinsam durchzustarten, um in ihrem Umfeld die Lebensfreude, die durch die Beziehung mit Gott kommt, nach außen wirken zu lassen. Die “guten Taten” werden auch nicht irgendwo vergütet oder irgendwo im Himmel angerechnet – Sie sind das Resultat aus echt genialen Erlebnissen und das Wirken Gottes! Das ganze “Ding” hat natürlich mit Glauben zu tun; etwas, was viele nur als Trostspender sehen oder als sinnlos abtun, weil sie sich nicht trauen, ihre Fehlbarkeit einzugestehen. Wer heute glaubt, lässt sich ohne Zweifel deshalb auf Herausforderungen ein. Das zahlt sich später dann aber doppelt und dreifach aus – wenn dein schimmerndes Haar, was du jeden Tag im Spiegel bestaunst, dein 20 cm großer Bizeps oder deine wunderschönen Augen mal zu dreckigen Staub werden. Warum? Weil der Tod zwar das Ende deines physischen Daseins bedeutet, aber nicht deiner Seele…

Christen in Gemeinschaft

Christliche Gemeinschaft ist schon eine geniale Sache – Es gibt keinen Streit, keinen Ärger und überall Frieden…Denkst Du! Wenn du dieser Ansicht bist, solltest du nochmal auf anderen WG-Portalen Ausschau halten. In der Tat ist christliche Gemeinschaft eine Herausforderung wie in jedem zwischenmenschlichem Dasein – es gibt auch hier Konflikte, Anfechtungen, Streitereien und ähnliches. Was macht nun eine christliche Gemeinschaft aus? Ist es eine überaus große Toleranz, die wir an den Tag legen? Ist es der Wille zum Guten handeln? Ist es jene „Nächstenliebe“, die alle erwarten?

Sicher spielen diese Dinge eine Rolle. Der große Unterschied ist jedoch, jemanden zu kennen, der uns als soziale Wesen schuf. Einer, der Zusammenleben und Kommunikation ermöglichte und dich berufen hat, Gemeinschaft zu leben. Weit gegriffen – mag sein; jedoch spielt Gott im Zusammenleben der Menschen eine wichtige Rolle – Zumindest für die, die Mut haben an ihn zu glauben. Klar werden verschiedene Persönlichkeiten in einer Wohngemeinschaft aufeinander treffen, aber genau da erweist sich, wie fähig du bist, Probleme mit Gottes Hilfe zu lösen, einander im selben Verständnis zu dienen und dir auch mal, stolz wie Du bist, wahre Vergebung zu leisten. Versöhnung ist ein Schlagwort, was ich hier anbringen möchte. Heutzutage trichtert dir jeder ein, du musst deine Fehler vergessen, nach dem Motto “Nie geschehen, es geht weiter!”. Im Zusammenleben kann dies allerdings größere Schäden mit sich bringen – Die Beziehungen leiden darunter. Deshalb ist Versöhnung so gut. Ein krasses Beispiel ist der Mann am Kreuz, der im Sinne der Versöhnung zwischen Gott und Mensch echt alles hin schmiss und sogar dafür starb. Genauso sollen wir Versöhnung empfangen und geben: radikal und mit Hingabe zur Vergebung.  

Gemeinschaftsform

Effektive christliche Gemeinschaft fördert nicht die Idee der Zweckgemeinschaft. Den Zweck der Gemeinschaft hat nämlich nur einer – Der Vermieter. Er bekommt die monatliche Miete!
Nein, eine christliche Gemeinschaft ist auch mehr als ein frommes „Oh-ich-muss-jetzt-dein-Freund-sein“. Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit, Akzeptanz und Respekt sind einige Eigenschaften die man im Verhältnis mit seinem neuen Mitbewohner mitbringen sollte, jedoch keine Scheinheiligkeit! Diese genannten Eigenschaften erfordern ja noch nicht mal eine gute freundschaftliche Beziehung! Sie ermöglichen ein friedliches Zusammenleben! Dadurch entwickelt sich eine Reife, entstandene Konflikte strategisch zu lösen, zwischenmenschliche Probleme anzusprechen, statt sie zu ignorieren und nicht in scheinheiliger Liebe, sondern in bedingungsloser Nächstenliebe zu begegnen.

Wer Bock auf christliche Gemeinschaft hat, muss sich also im Klaren sein, worauf es im Leben eines Christen ankommt. Es geht um die Überzeugung, Gott im Leben zu haben. Genauso müssen jedoch Christen sich bewusst werden, Verantwortung zu übernehmen, auch als Christen offen zu leben.

Das Projekt

Diese Website wurde keinesfalls ins Leben gerufen, um ein weiteres Mal zu bezeugen, dass Christen sich abgrenzen von der Gesellschaft, in die sie gesetzt wurden. Der Austausch mit Andersgläubigen ist sogar wichtig! Sie gehen Meinungsverschiedenheiten nicht aus dem Weg sondern müssen ihnen begegnen. Natürlich gibt es dennoch Gemeinschaften, in denen Christen für sich sind. Dies kann auch in Form einer Wohngemeinschaft auftreten, in der nur Christen zusammenwohnen.

Es ist genau wie Jesus damals mit seinen Jüngern – Er hatte den Mut raus zu gehen und Leute in seine Gemeinschaft zu bringen, die er eigentlich nie zuvor gekannt hatte. Es sollten dadurch nicht nur Freundschaften entstehen, gute Gemeinschaft gelebt und krasse Bekehrungen erlebt werden, sondern sogar Errettung und Erlösung.

Viel Erfolg auf deiner weiteren Suche nach (christlichen) Wohngemeinschaften wünsche ich dir!

Noch ein kleines Anhängsel:
Wenn du willst, kannst du ab hier für findaplace spenden.

13. August 2016 / von / in

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